Remedia Editorial (AI, edited by A. P.) · Published:
Ein Wizz-Air-Flug von London Luton nach Sofia wurde am 2. November nach einer während des Fluges eingegangenen Bombendrohung nach Budapest umgeleitet. Wizz Air bestätigte gegenüber dem bulgarischen Fernsehsender BNT, dass das Flugzeug dort sicher gelandet sei. Anschließend kontrollierten die zuständigen Behörden sowohl die Maschine als auch die Passagiere.
Der ungarische Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi erklärte, dass ein Gripen-Kampfjet der ungarischen Luftwaffe gestartet sei, um das Passagierflugzeug bis zur Landung zu begleiten. BNT berichtete, dass der Kampfjet innerhalb weniger Minuten eingesetzt worden sei und anschließend zu seinem Stützpunkt in Kecskemét zurückkehrte. Auch tportal berichtete über den Einsatz des Militärflugzeugs.
Entscheidend ist das Ergebnis der Sicherheitskontrollen: Ein Sprecher von Wizz Air bestätigte gegenüber BNT, dass an Bord keine Bombe gefunden wurde. Auch die Passagiere wurden kontrolliert. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden sämtliche Sicherheitsüberprüfungen erfolgreich abgeschlossen und keine Gefahren festgestellt. BNT berichtete außerdem, dass das Flugzeug nach Abschluss der Kontrollen seine Reise nach Sofia fortsetzte.
Damit steht fest, dass eine Bombendrohung eingegangen war und die Behörden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben. Ein tatsächlicher Sprengsatz wurde jedoch nicht gefunden. Die Umleitung und der Einsatz eines Kampfjets waren Vorsichtsmaßnahmen als Reaktion auf die Drohung und sind kein Beleg dafür, dass sich tatsächlich eine Bombe an Bord befand.
Wer die Drohung ausgesprochen hat und welche Hintergründe dahinterstehen, geht aus den bisher veröffentlichten Berichten nicht eindeutig hervor.