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Cyberangriffe stören Kühlsysteme in europäischen Geschäften – Täter weiterhin unbekannt

Remedia Editorial (AI, edited by A. P.) · Published:

This text was produced with the help of AI and reviewed and edited by a person before publication.

Cyberangriffe haben Kühlsysteme in Geschäften in mehreren europäischen Ländern gestört. In einigen Fällen gelang es den Angreifern, die Einstellungen von Kühl- und Gefrierschränken zu verändern und dadurch die Temperaturen steigen zu lassen. Infolgedessen mussten Lebensmittel aus dem Verkauf genommen oder entsorgt werden. Hinweise auf eine umfassendere Störung der Lebensmittelversorgung gibt es derzeit jedoch nicht.

Nach Berichten von Reuters, die von tportal, N1 und 24sata aufgegriffen wurden, gab es Vorfälle in Belgien, Luxemburg, Schweden, Irland, den Niederlanden und Estland. Auch aus Finnland wurden ähnliche Störungen gemeldet. Dort ist allerdings noch nicht bestätigt, dass sie auf einen Cyberangriff zurückzuführen sind. Betroffen waren unter anderem Geschäfte der Handelsketten Delhaize, Carrefour, Spar, ICA, Coop und SuperValu. Reuters zufolge waren mehr als 100 Verkaufsstellen und andere Unternehmen betroffen.

In einzelnen Geräten wurden Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius erreicht. Das bedeutet nicht, dass alle betroffenen Geschäfte oder Kühlgeräte solche Temperaturen aufwiesen. Stephan Moelans, Geschäftsführer des belgischen Kühltechnikunternehmens Sabcobel, erklärte laut tportal und 24sata, dass die Angreifer die Kühlgeräte in den Abtaumodus versetzt hätten. Dadurch kann die Kühlung unterbrochen werden und die gelagerten Lebensmittel können verderben.

Das Ausmaß der Schäden unterscheidet sich von Geschäft zu Geschäft. Carrefour Belgien bestätigte, dass 15 seiner mehr als 700 Filialen im Land betroffen waren. Alle Filialen blieben geöffnet. Die schwedische Coop meldete Probleme in sieben ihrer mehr als 800 Geschäfte. Der irische Musgrave-Konzern bestätigte einen Vorfall in 13 SuperValu-Filialen. N1 berichtete außerdem, dass eine Delhaize-Filiale im belgischen Hoeilaart ihre Verluste durch verdorbene Waren auf rund 100.000 Euro schätzte. Dabei handelt es sich um die Schätzung einer einzelnen Filiale und nicht um die Gesamtschäden aller betroffenen Händler.

Die belgische Bundesstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Auch die zuständigen Behörden für Cybersicherheit beobachten die Lage. Wer hinter den Angriffen steckt, ist bislang nicht bekannt. Ebenso wenig ist bestätigt, dass alle Vorfälle in Europa Teil einer koordinierten Aktion sind. Im Oktober waren bereits Hunderte französische Geschäfte von einem ähnlichen Angriff betroffen. Ein Zusammenhang mit den aktuellen Vorfällen wurde bislang nicht nachgewiesen.

Index.hr weist darauf hin, dass internetfähige Haushaltsgeräte zum Ziel von Cyberangriffen werden können, wenn sie Sicherheitslücken oder veraltete Software haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass gewöhnliche Kühlschränke zu Hause automatisch demselben Risiko ausgesetzt sind wie die gewerblichen Anlagen in den betroffenen Geschäften. Das Risiko hängt unter anderem davon ab, wie ein Gerät mit dem Internet verbunden und geschützt ist. Zu den grundlegenden Schutzmaßnahmen gehören das Ändern voreingestellter Passwörter, regelmäßige Software-Updates und die Nutzung sicherer Netzwerkverbindungen.

Die Vorfälle zeigen, dass auch vernetzte Geräte angegriffen werden können, die keine Computer oder Smartphones sind. Die bislang bekannten Folgen sind finanzielle Verluste für einzelne Händler und Lebensmittelverschwendung. Das tatsächliche Ausmaß der Vorfälle und die Verantwortung für die Angriffe sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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